Dienstag, November 22, 2005

Werbe-mana-mana

Ich gebe hier und jetzt öffentlich zu: Ich schaue gerne Werbung!
Damit stehe ich wohl allein im Raum, da schlechte Werbung, die mich eher zu Wegsehen inspiriert, den Markt überschwemmt und die Sahnestücken immer seltener zu finden sind. Meist werden sie gesendet, wenn ich den Fernseher voller Frust gedemütigt habe und die Fernbedienung blutend in der Ecke des Wohnzimmers wimmert!

Bei den Kaufanpreisungen von Bravia (it's a Sony) schaute ich vermutlich voller Begeisterung mit offenem Mund in die tiefen des Mainstream-a-Nizer. Dazu kitzelt die wunderbare Musik an meiner Gänsehaut (Und das bei Werbung!). Kann mir jemand den Spot in seinem 50 qm großem Heimkino vorspielen? Ich bringe auch Chips und Bier Holsten mit. Änderungen vorbehalten!

[via Fabu]

Zucker für die Seele

Die leichte Mittagskost liegt unten links schwer im Magen. Eigentlich habe ich mir die jetzige Situation ganz anders vorgestellt. Nach einem Liter Kaffee und zu vielen Stücken Zucker in diesem, sollte die Schaffenskraft ihr Maximum anstreben.
Weit gefehlt du Hiwi eines Ernährungsprofis!
Die erste Welle der feindlichen Angriffe überrollte mich beim jagen und sammeln. Rechts und links des Weges warteten die Feinde, bereit zum Angriff. Ich spürte sie und konnte ihnen dann einfach nicht widerstehen. Ja ich nehme den Kuchen und geben sie mir noch einen Punschgipfel auf die Hand, zum sofort - sie wissen schon! Draußen ist ja so kalt und da will man von innen wenigstens was warmes spüren, auch wenn es nur Zuckerverbrennungswärme ist. "Ja aber Sie können sich das auch leisten, Mr. T", sagte die Verkäuferin zu mir. Spätenstens jetzt hätte ich feststellen müssen, hier stimmt was nicht. Woher weis die Schnäpfe einer Verkäuferin das ich mir den Gipfel leisten kann und dazu noch meinen Namen? "Heute haben wir auch noch die zuckersüßen Fettschnecken im Angebot, die sind gegen die schlanke Linie und Sie Mr. T, ja Sie können sich das doch heute auch noch ...!", betonte Sie zum Zweiten. Ich in meinem jugendlichen Leichtsinn sagte ja, lege die Kohle auf den Tisch und dampfte mit gutem Gewissen etwas gekauft zu haben Richtung Ruheraum.
Der Feind schläft mit?
Rein ins Büro und schön die Beute vor einem ausbreiten. Ich fühlte mich wie ein Jäger, der stolz seine Beute den anderen Jägern präsentiert! "Bäh ich hab den Längsten ihr Schluffen Größten geschossen ihr Jägerchen.", raunte der auf der Linken Schulter.
Der Blick auf die Uhr kürzte diesen Ausflug ab. Aufessen und dann musst du doch einen Kollegen auf einer äußerst wichtigen Sitzung vertreten. Geht um Sicherheit - bestimmt die Innere Sicherheit! Also alles rein in den kleinen schmächtigen Körper und zur Freude des Epitels im Magen und Darm noch ein bis acht Tassen Kaffee drauf. Nach den ganzen Schlemmereien muss man sich ja wach halten. Runter zur Sitzung für Sicherheit. Spätestens jetzt sollte ich aufhören. Es war langweilig und öde und einschläffff..... gähn! "Müssen die Azubis eine Schutzbrille im Labor tragen? Was passiert, wenn sie es nicht tun? Kann ich haftbar gemacht werden? Wir müssen Schlösser hier und da austauschen!", so klang es durch die leeren Räume meines Kopfes. Zum Glück hatte ich mir den Magen so voll geschlagen, dass ich im Zuckerrausch nicht nur weg war, sondern in eine Art Delirium gebeten wurde.

Und jetzt, wo ich noch etwas arbeiten müsste, da will der Zustand nicht aufhören! Ich geh mal schauen ob es noch Kaffee gibt, vielleicht bekomme ich im Koffein-Schock mehr auf die Reihe!

Klar Schiff machen

Die Alten jammern über ihre Krankheiten und wie schlimm es doch bei diesem Wetter mit der Fühligkeit ist!
Andere ändern zur Vertreibung der Winterdepression, was meine freie Interpretation ist, ihre heimische Umgebung und machen das wirklich sehr schick. Basteln dazu an anderen innovativen PodCast-Lösungen. Der Winter hat wirklich viel zu bieten. Winter ist es ja noch nicht, aber die Nächte vor dem Computer werden länger. Die Jungen Wilden suchen nach neuen Hobbys und wenden sich aus fiskalpolitischen Aspekten von der guten alten Schallplatte ab. Wie sollte man sie nur belehren? Vielleicht sollte der Herr Papa ihm einfach den Arsch versohlen, damit der Junge zu Vernunft kommt. Ich weiß auch nicht, leider!

Bei mir gehts jetzt an das Aufräumen meines wirklich sehr chaotischen Schreibtisches! Mangelnde Ordnung in den letzten 2 Wochen haben deutliche Spuren hinterlassen. Der Mittwoch und Donnerstag werde ich fast ausschließlich dieser puzzligen Arbeit widmen. Einen Zusammenhang könnte ich auch zu meinen eigenen vier Wänden herstellen. Mangelnde Sorgfaltspflicht lassen mich nach jedem Arbeitstag erschrecken.
Hier lebt wirklich ein Mensch?
Ja hier wohnst sogar du!

Aber das werde ich auch überstehen, denn es lebt sich immer besser in einer sauberen Wohnung nach der Ankunft aus dem Urlaub. Am Freitag gehts erstmal los! Teneriffa wartet entdeckt zu werden. Ich warte auf etwas Wärme von außen und etwas Sonne, um die leeren Reserven zu füllen. Nicht zu vergessen, der höchste Berg der Insel - der Teide (3.715 m) - will von mir bestiegen werden. Auf 3.715 m geht es leider nicht, da wollen die mich nicht rauflassen (x -200 m). Hat mir die Dame im Reisebüro jedenfalls erzählt. Verständlich bei meiner Person! Ich würde mich selbst nichtmal ins Land, geschweige denn auf die Insel lassen.

Das nur als Ankündigung!

Donnerstag, November 17, 2005

Dear Welt

Hallo Welt wie geht es Dir,
hast wiedermal genug von mir?

Tue ich nur schlechte Sachen,
kann ich bald die selben packen?

Singen, tanzen und furzen (wie der lame),
da muss ich wohl etwas schneller gehen.

Wer kann es schon lange mit mir aushalten,
kann ja nichtmal selbst verwalten;
mein Leben und was sonst noch spielt Dein Spiel,
eigentlich habe ich jetzt schon viel zu viel.

Genommen und Dir nicht viel zurück gegeben,
außer die natürliche Düngung eben.

Abhauen werde ich trotzdem nicht,
solange du nicht selber sprichst.

Vermerk an mich: Keine Gedichte mehr rausbrechen!

Vertrauen Sie mir, ich lasse Sie mit Überraschungen nicht allein!

Ich fuhr aus meinem Bett. "Hat sich die Kieler Erde unter den Füßen deines Schlafgemaches jetzt bewegt?", versteht das innere Ohr. Außenstehende vernehmen "What the fuck? Was geht hier ab?". Ich suche die Gehirnzelle oder vielleicht sogar Gehirnwindung, die den Überblick hat. "Hallo!", schellt es in meinen Kopf hinein und nach einer Ewigkeit wieder zurück. Da schläft wohl noch alles.

Das Problem sollte langsam, auf die entspannte Art angegangen werden. Take your time. Nichts überstürzen! Habe ich meinem wiederkehrenden Traum von der Bootsfahrt geträumt? Warum schauckelt das so? Was zum Teufel ist hier los? Solangsam schleicht sich der Extended Mix aus Ratlosigkeit feat. Planlosigkeit vs. MC Angst am Mike in meinen Kopf. Guter Anfang! "Aufräumen könntest du übrigens auch mal wieder, so wie das hier ausschaut! Irgendwann ist dein Dienstausweis weg und dann weinst du wieder", höre ich es aus der Küche. "Mamma", rufe ich zurück. Sie weis eigentlich immer was in solchen Notlagen, in der ich mich anscheinend befinde, zu tun ist. Keine Antwort. Nicht mal mehr auf die eigene Familie kann man jetzt zählen! Hier ist was im Sack.

Als sich meine Augen an das Licht gewöhnen, wechselte die Einsicht zur Gewissheit. "Es läuft nicht rund!", sagte ich und wunderte mich warum ich das gemacht habe. Gemessen drei Uhr in tiefer Nacht, gefühlt lag ich erst seit zwei Minuten hier im Bett. Woher kommt das Licht und warum bewegt sich die Erde schneller als sonst? Just in diesem Moment atmete ich einen mir bekannten, weichen Duft ein. Erinnerungen an sonnige Tage, Wiesen mit Kuhfladen übersät auf denen wunderschöne weißlich und rötlich schimmernde Blumen wachsen - Wie können die sich nur so einen Platz für ihre Wohlgestaltetheit aussuchen? Richtig, können sie nicht! -, Kornkreise von unbekannter Hand geformt, Weizenähren warten auf die Ernte und Hunde trinken genüßlich auf einer Picknickdecke Kaffee. Die Herren sollten die Damen grüßen, nicht anders herum! "Machen wir doch!", entgegnete mir ein kleiner Dackel auf meinen Gedanken.

"I give you a good mornig price sir!", sagte im nächsten Moment jemand neben mir. "So, give me your best price, you "blöder Händler", entgegnete ich ihm in einem Anflug von Erinnerungen an ferne Urlaubsorte und sofortiger Reaktion auf bekannte Händlermanieren. Was will ich er mir überhaupt verkaufen, warum neben meinem Bett und wieso trägt dieser Typ meinen Morgenmantel? Die Fragen in meinen Kopf häuften sich an und ich suchte nach einem Stift um sie zu notieren. Das war anscheinend sein Zeichen und zack hat er meinen Stift in der Hand! "Scheiße, jetzt musst du auch noch deinen eigenen Stift ergaunern erhandeln", sage ich laut und der Typ versteht es zum Glück nicht. "What's your best evening price Kind einer ausgewachsenen Geburt...?", schreie ich ihn an und er erstarrt in selben Moment zu Eis. Na toll, da wird man etwas lauter und schon verzieht sich der Typ (auch wenn nur unfreiwillig). "Wie komme ich jetzt an meinen Stift?" (den er immer noch in seiner zu Eis erstarrten Hand hält), denke ich zu laut. "Schnitz dir doch einen oder schreib mit den Schlaf in deinen Augen und kratze diesen auf das Papier, das du aber noch nicht besitzt. Ich kann es dir verkaufen!", höre ich es unter meinem Bett flüstern und stehe aus diesem auf.

... to be continued

Mittwoch, November 16, 2005

Alles zu spät!

15.09 Uhr am 16.11.05 in Kiel.
Eilmeldung I: Die ersten Schneeflocken habe ich gerade aus meinem Büro gesichtet! Zum Glück ist noch jede Menge Regen dabei!

15.17 Uhr am 16.11.05 in Kiel.
Eilmeldung II: Regen wird weniger, Schnee nimmt zu! Ich glaube ich habe meine Fenster offen gelassen! Gibt es heute Abend wohl Whiskey on the Rocks! Auch schön!

20.23 Uhr am 16.11.05 in Kiel.
Eilmeldung III: Ich will nicht raus! das Termometer steht bei grandiosen -1°C. Verdammt, ich lebe in Norddeutschland und will nicht erwarte einfach von Mutter Natur, dass es hier nicht kälter als 5°C wird. Meine Fenster stehen immer noch offen und jetzt kann ich zu Hause..., ach ich will es gar nicht wissen.

Was klopft denn da?

Endlich war es wieder soweit. Heute gegen 6 Uhr in der Früh wurde ich von meinem netten Nachbarn geweckt. „Wir beide haben ja lange nichts mehr voneinander gehört! Gut das du dich mal wieder meldest! Es gibt dich also doch noch! Geht es dir auch gut?“, ging es mir durch den Kopf. Lüge! Ich war so voller Wut, dass meine Nacht abrupt endete und ich aus meinem wunderbaren Traum in die Banalität der Realität zurückgeworfen wurde.

Erst einmal die Treppe hoch und klingeln! Mal schauen was er heute hat! „Guten Tag, ich wohne unter ihnen und sie haben nach mir geklopft? Kann ich ihnen zur Hand gehen, oder warum haben sie nach mir gerufen? Alles in Ordnung oder wollen sie einen Tee“, so überrumpelt man die Bösen. Ganz so war es nun nicht, da ich sehr sehr sehr sehr sehr sehr ärgerlich werden kann und dieses dann auch kunt tue. Vielleicht war ich etwas unhöflich, aber ist das zu verdenken? Morgens um 6 durch unrhythmisches Trampeln und Klopfen geweckt zu werden, das ist nicht schön.

Der Vorwurf des nach unten starrenden Männchens mir gegenüber war ein Schlag in meine Magengrube, ohne diese vorher mit schlechtem Kaffee gefüllt zu haben. Ich solle ihn, meinen Nachbarn von oben, um 5 Uhr am Morgen auf seinem Telefon angerufen haben! Nur so, um ihn wach zumachen und zu ärgern! „Klar! Genauso war es! Mist, hast mich erwischt du kleiner Schlingel!“, das konnte ich mir einfach nicht verkneifen. Ich habe natürlich nichts besseres vor, als meinen Schlaf zu unterbrechen und diesen unwichtigen Menschen anzurufen. Gibt es etwas spannenderes?

Ich habe einen Brief verfasst und bin auf seine Antwort gespannt!

Sehr geehrter Herr Nachbar,

da eine mündliche Aussprache, wie mir der heutige Morgen vor Ihrer Wohnungstür gezeigt hat, mit Ihnen nicht möglich ist, verfasse ich diesen Brief.

Ich finde es eine Frechheit, dass Sie mich durch lautet Klopfen und Trampeln belästigen. Nicht nur das dies häufiger in den Abendstunden vorkommt; nein, Sie lassen nicht davon ab und rauben mir den Schlaf, wie heute Morgen erfolgt. Wir beide brau-chen unseren Schlaf! Warum trampeln und klopfen Sie daher um 6 Uhr morgens in Ihrer Wohnung herum? Nur um mich zu wecken und zu stören? Ich weise Sie hiermit darauf hin, dass in der Zeit bis 7 Uhr morgens gemäß Hausordnung auf die Nachtruhe der Hausbewohner besonders Rücksicht genommen werden muss.

Des weiteren haben Sie mir vorgeworfen, ich würde Sie mitten in der Nacht anrufen, um Sie zu ärgern. Wie Sie auf diese Idee kommen, ist für mich ein Rätsel. Warum sollte ich Sie in der Nacht anrufen? Ich habe zu der Zeit weit besseres zu tun, beispielsweise schlafen, sofern Sie mich nicht bei dieser Tätigkeit stören.

Die anderen Vorwürfe, die Sie mir heute gemacht haben (wie z.B. das Sie abends nicht Fernsehen können) habe ich nicht verstanden und kann ich auch nicht nachvollziehen. Warum sollte ich Sie in Ihrem Dasein belästigen wollen? Ich würde keine Minute meiner kostbaren Zeit dafür verschwenden! Sie haben da offensichtlich andere Prioritäten gesetzt und stören mich in meinem verdienten Feierabend. ...

... Wenn Sie jedoch die Schreibgeräusche, die bei Benutzung der Tastatur des Computers entstehen, stören, dann kann ich nichts dagegen unternehmen. Im Allgemeinen gilt: Wenn man wohnt/lebt, dann macht dies auch Geräusche! Ich denke, dass ich kein Horrormieter bin. Bis zum heutigen Tage habe ich mich mit allen meinen Nachbarn, egal wo ich gewohnt habe, gut verstanden. Sie sind da die erste Ausnahme, was mir - und hoffentlich Ihnen ebenso - zu denken gibt!

Wenn Ihnen was nicht passt, dann kommen Sie vorbei und reden mit mir! Das habe ich Ihnen schon einmal gesagt und wiederhole es hier nochmals. Der Mensch ist durch seine Kommunikationsfähigkeit dem Tier überlegen. Diese Fähigkeit sollten wir nutzen!

Ich bitte Sie mit allem Nachdruck die Belästigungen gegenüber meiner Person einzu-stellen. Wie bereits erwähnt, ist meine Zeit zu kostbar! Ich möchte nicht am Morgen oder Abend bei Ihnen vor der Tür stehen müssen und Sie ermahnen. Ich möchte auch nicht, dass ich gezwungen bin weitere Schritte gegen Sie einzuleiten. Ich will einfach nur meine Ruhe vor Ihnen.

Ich warte auf eine mündliche (Sie wissen ja wo ich wohne) oder schriftliche Antwort von Ihnen.

Hoffentlich kann er lesen und schreiben. Sollte das Letztere nicht der Fall sein, kann er mündlich Stellung nehmen! Wenn das alles nichts nützt, dann bekomme ich bestimmt hier musikalische Unterstützung gegen nervendes Volk! Ich zähle jedenfalls drauf!

Dienstag, November 15, 2005

Hin, und Wohin?

Die Heimat hat gerufen und ich bin diesem Ruf der Wildnis gefolgt. Wie fühlt man sich nur, wenn man am Freitag nach erledigter Arbeit ins Auto steigt und das Wetter einen auf Launeverderber macht.Angemerkt soll sein, dass es ungefähr 14 Uhr war, als das Foto entstand. Super Aussichten für ein erholsames Wochenende. Eigentlich war das letzte Grillen der Saison geplant, aber dieses schwimmt wohl schon ins nächste Jahr vor. Wasser ist ja genug da!

Retoure wurde ich dann überrascht. Es ist Montag gegen 8 Uhr und draußen, bevor der Nebel proportional zum Verkehr dichter wurde sowie die Korrelation zwischen dem Verkehr und dem verpassten Termin im Büro um 12 Uhr gegen 1 tendierte, darf ich das bewundern.Soll das ein Zeichen sein?

Ja ich weiß, man sollte beim Führen eines KFZ keine Fotos machen. Aber wie sollte ich denn...?

Neutral Deluxe mit Hang zum Dagegen! NDHD

Schaut aus, als wären wir an der Verhinderung des Umzugs der NPD am Wochenende in Halbe dabei gewesen. War aber nur beim GoCartFahren!

Man schau ich radikal aus. Wusste nicht, dass ich das kann!

Freitag, November 11, 2005

Miraculously

Unglaublich! Wahnsinn! Großartig! Zauberhaft! Und die anderen Lobpreisungen oben auf! Heute, am 11.11.05, habe ich nach einer Verspätung von nur 3 Tagen und 2 Monaten die für mich aktuelle Ausgabe des c't Magazins bekommen. Letzte Woche habe ich mich noch ausführlich mit der Märzausgabe beschäftigt! Bin ich unbewusst auf der Leserliste in die Rubrik update gerutscht! Mache ich den Eindruck, ich benötige die Informationen zeitnah? Gehaltserhöhung?

Gut das es eine Ausgabe im www gibt!

Donnerstag, November 10, 2005

Hanni und Nanni schlachten ein Reh

..., ich kann es nachvollziehen!

Ich könnte mir die Haare raufen. Da tippt man sich die Finger wund, drückt den Button zum veröffentlichen und was passiert? Nichts! Die Überschrift wird brav veröffentlicht und der Text, der soviel Mühe und Kraft gekostet hat fliegt einfach raus. Auf nimmer Wiedersehen! Adieu! Mach es gut! Danke auch!
Und warum passiert das? Will Opera nicht, dass ich meine geistigen Ergüsse der Welt zur Verachtung vorstelle? Warum macht das nur Opera und der blöde Explorer schafft es? Bin ich zu blöd? Was mach ich nur mit den verlorenen Texten? Nochmal schreiben? Remake des Remake des Remake? Und dann in geistiger Abwesenheit genau dieses in Opera tun und ... weg?

Mittwoch, November 09, 2005

Der Goethe zur Nacht

Den Orginalen

Ein Quidam sagt: "Ich bin von keiner Schule!
Kein Meister lebt, mit dem ich buhle;
Auch bin ich weit davon entfernt,
Dass ich von Toten was gelernt." -
Das heißt, wenn ich ihn recht verstand:
Ich bin ein Narr auf eigne Hand.

-

"Ich hielt mich stets von Meistern entfernt;
Nachtreten wäre mir Schmach!
Hab' alles von mir selbst gelernt."
Es ist auch darnach!

Dienstag, November 08, 2005

Tage wie dieser

6.30 Der Wecker klingelt seit einer halben Stunde unbemerkt.
7.00 Von Klopfgeräuschen an der Tür aufgewacht und Wecker ausgestellt.
7.01 Erfahren, dass ich neue Fans meines Weckerklingeln habe. Nachbarschaftsfreunde
7.15 Kaffeenotstand ausgebrochen. Wie werde ich wach?
7.30 Durchnässt unter der Dusche festgestellt, dass das Wasser kalt ist.
7.31 Seifenschaum im Auge.
7.32 Wimper im Auge.
7.33 Kalt geduscht.
7.45 Brot alle, kein Frühstück gehabt!
8.00 Erster Schritt vor die Tür direkt in den Haufen von Frau Nachbarin ihren Hund.
8.10 Schuhe gewechselt und auf ins Büro
8.30 Neuer Pförtner! Kennt mich nicht und der Ausweis liegt auf dem heimischen Schreibtisch. Macht nichts, kann ich gleich den Büroschlüssel mitbringen.
9.00 Zur Zeitverkürzung ans Fahrrad gedacht und an die platten Reifen.
9.20 Im Büro. Keine Sekretärin. Kein Kaffee.
12.00 Mittagszeit. Leider Geld vergessen und keiner will mir mehr was leien! An wem das wohl liegen mag?
12.30 Zwei Liter kostenloses Wasser auf dem Klo getrunken, damit der Hunger verschwindet. Der Mundgeruch, der vom Hunger kommt, will sich aber nicht verabschieden.
13.00 Einen Apfel aus dem Kühlschrank des Aufenthaltraums geklaut. Mit dem Apfel in der Hand vom Besitzer kurz vor dem Erreichen der eigenen Bürotür abgefangen und laut beschimpft worden. Ja ich bin ein Dieb!
14.00 Privates Handy klingelt. Nummer unbekannt. Abgenommen und festgestellt Akku leer. War bestimmt nicht wichtig.
14.15 Bürotelefon klingelt. Nummer unbekannt. Bekannte Frauenstimme an der anderen Leitung, die eine Erklärungen für das spontane Auflegen haben will! Liebe ich sie noch? Sei ich verrückt geworden! Ausrede die Schuld liegt beim Handyakku hilft keinen Schritt weiter.
15.00 Klärendes Gespräch auf die Abendstunden verschoben.
15.01 Kollegen sammeln für ein Geburtstagskind. Geld hatte ich ja vergessen, daher kann ich Geschenke für mich jetzt auch vergessen. Auch gut.
15.30 Überstunden abbummeln. Heimwärts und am besten gleich Schlafen! Schlechter Tag.
15.31 Stempelkarte defekt. Keine Überstunden vorhanden, dafür 100 Minusstunden.
15.33 Nach reiflicher Überlegung trotzdem ausgestempelt! Was machen schon drei Sollstunden mehr aus?
15.53 Hundekot liegt immer noch an der gleichen Stelle. Klebt auch nur noch halb so stark am Schuh.
15.55 Schuh bei Ankunft in den vier Wänden sofort mit Wurf aus dem Fenster entsorgt.
16.00 Wütende Nachbarin mit Kotabdruck auf der Stirn und Schuh in der Hand vor der Tür entdeckt. Anklage droht.
16.10 Mit 10 Gläschen Likör die Dame von der Anzeige abgebracht, dafür dreht die Welt sich jetzt. Erste Nahrungsaufnahme außer dem gestohlenen Apfel.
16.20 Nachbarin von wütendem Ehemann abgeholt worden. Dem blauen Auge mittels Faustschlag durch starkes Schwanken entgangen. Glück gehabt!
16.50 Alle Regale liegen plötzlich im Raum. Nachbar von unten klingelt Sturm.
17.00 Nachbar ausführlich den Vorzug von Bier um 17 Uhr erläutert und sofort mit dem Trinken begonnen.
18.00 Nackt in der Wohnung aufgewacht, Nachbar weg, Magen krampft.
18.01 Den Tag nochmals passieren lassen. Nur im Kopf versteht sich.
18.30 Mit dem Gesicht auf der Kloschüssel aufgewacht. Telefon klingelt.
18.33 Klingeln durch Betätigung eines Knopfes beendet. Zunge gehorcht mir nicht mehr. Schweigen am anderen Ende.
19.00 Telefonat beendet. Tag als gut befunden. Ruhig eingeschlafen.

Sonntag, November 06, 2005

Take your Time

Wenn es draußen anfängt zeitig dunkel zu werden, dann werde ich träge wie ein Hängebauchschwein. Zum Glück besitze ich noch keinen Bauch, aber von der trägen Seite her, da könnte das Schwein ein naher Verwandter sein. Aufstehen? Warum diese Mühe, ist doch sowieso zu zeitig dafür! Herbstputz? Warum, der Frühling kommt jedes Jahr und klopft mit Wischlappen und Putzeimer an die Tür.

Das morgentliche Aufstehen funktioniert nicht mehr. Meine Augen wollen mit Sonnenstrahlen aufwachen, nicht mit dem Charme von künstlichem Licht. Meine Kernarbeitszeit beginnt somit im Winter eindeutig, das kann man nicht häufig genug sagen, zu früh. Der Wecker klingelt meist gegen sechs Uhr. Die ersten Konturen lassen sich aber erst ab acht Uhr erkennen. Also wird er alle halbe Stunde weitergestellt, oder gleich ausgeschaltet. Kurz nach acht reicht dann das Licht aus um durch die eigene Wohnung zu manövrieren. Also raus aus den Federn. Leider beginnt in weniger als einer Stunde die Kernzeit. Mir egal! Zum Glück mag ich das Arbeiten in die nächtlichen Stunden. Fühlt sich einfach besser an!

Einkaufen ist im Winter auch eine Qual. Nicht, dass der Schrank nicht voller Wintersachen wäre, nein, man muss immer wieder neue Sachen kaufen. Und mit der Fülle des Stoffes nimmt auch der Preis zu. Verständlich, ist ja auch mehr dran. Aber da geht, egal ob Winter oder Sommer, das Entscheidungsproblem beim Aussuchen los. Was soll es dieses Jahr sein? Die Schuhe aus dem letzten Winter machen es auch nicht mehr! Nach vielen Shopping-Tagen und noch mehr verlorenen Euros ist das Sortiment dann doch komplett.

Toll an dieser Jahreszeit sind auch die passenden Festtage. Genug Geld für das eigene Wohlbefinden investiert? Nein, da fehlen doch noch die Weihnachtsgeschenke. Jedes Jahr nimmt man sich vor, zeitiger darüber nachzudenken. Jedes Jahr scheitert man daran und stellt kurz vor den himmlischen Tagen fest, dass da noch was war. Natürlich, was kaufe ich blos dem A, B, C, den ganzen D's und nicht zu vergessenden den E's. Also geht es wieder los in die Schlacht der Supermärkte, Kaufhäuser und Einkausstraßen. Zwischen Schnäppchenjagern, unglücklichen Kindern und verzweifelnden Vätern sowie auch Müttern muss man die Ruhe bewahren und selbst etwas passendes finden. Gar nicht so leicht, da man ja die guten Ideen in den letzten Jahren schon verschenkt hat. Aber es wird sich was finden!

Im Winter hat trotzdem seine anziehende Seiten! Toll, wenn man in den Bergen lebt und den Schnee genießen kann. Schnee finde ich gut, da schaut das Grau so unschuldig beruhigend weiß aus. Der Schmutz auf den Straßen ist von einem alles erhellendem Schutzfilm überzogen. Schön ist es! Leider geschieht dieses winterliche Wunder hier oben im Norden von Deutschland zu selten. Der Schnee kommt als Regen oder Matsch vom Himmel und taucht die Welt in ein noch tristeres Grau. Die Nase tropft, aber über die Erkältungserscheinungen möchte ich hier nicht reden! Hoffentlich fällt der Segen dieses Jahr vom Himmel.

Die dunkle Jahreszeit ist aber trotzdem schön. Wenn es kalt genug ist, dann liebe ich es durch die kalte Nacht zu laufen und erfreue mich an meinen schwebenden Atem. Komme nach Hause und kann mir einen Tee kochen, was ich an warmen Tagen nicht mache. Dann gibt es Weihnachtsmärkte und mit Freunden dort Glühwein zu schlürfen, traumhaft. Wenn der Schnee gefallen ist, dann verschwindet alles dreckige von den Straßen. Die Formen werden klar und rein. Man freut sich ins eigene Heim zu kommen und die Wärme von vier Wänden um sich zu haben, das ist was ganz besonderes. Zeit für die Familie gibt es häufig nur zur Weihnacht. Drei ganze Tage im trautem Heim, mit den liebsten Menschen um sich. Dazu die alten guten Freunde treffen und eine tolle Zeit haben. Was für ein Luxus. Zwischen den Tagen kann man sich vom angenehmen Weihnachtsstress (Eustress) entspannen und die Saunen der Umgebung erkunden. Saunieren macht doch nur im Winter so richtig Spass. Die nötige Abkühlung gibt es umsonst dazu.

Gemischte Jahreszeit, ihr wisst schon!

Grüner Daumen

Meine Daumen sind grün und das kleine Pflanzenimperium wächst stetig . Der Mittelpunkt, ein Fikus, ist hat bereits die Altbauwohnungsdecke erreicht. Pflanzen grünen und sprießen in meiner nicht beachteten führsorglichen Gegenwart. Leider werden sie wirklich nur grün. Tomaten sollten doch irgendwann mal zum rot übergehen, oder irre ich? Leider tun sie dies nicht bei mir, obwohl Sonne, Dunkelheit, Wärme und so weiter vorhanden sind. Liebe natürlich auch!

Das Erntedankfest lässt leider noch auf sich warten. Hoffentlich kann ich noch in diesem Jahr feiern. Die grünen Tomaten halten sich jetzt knapp über einen Monat standhaft an der Planze. So schaut es aus und nein, es sind keine grünen Tomaten. Bei meiner Freundin sind sie auch rot geworden. Ja ja, weibliche Führsorge und so'n blabla! Ich gebe ihnen doch alles was sie brauchen!

Wenn sie nicht in einem Monat die Wachstumsstudie des Verzehrs erreicht haben, dann töte ich sie durch Abpflückung, verpasse ihnen ein rotes Kleid und werde sie aller Welt nackt zeigen! So, jetzt stehen sie unter Druck!

Geister im eigenen Haus

Gestern nach dem Aufwachen, brannte in jedem Zimmer meiner Wohnung Licht. Eigentlich nichts ungewöhnliches, hätte ich es nicht am Vorabend gelöscht. Gehört sich ja auch so, besonders bei diesen Strompreisen. Da sollte man nicht die Festbeleuchtung brennen lassen. Wer war es? Einbrecher in da house und ich hab es verpennt? Habe ich ein neues Hobby namens Schlafwandeln? Komische Sache!

Soweit so gut, hätte ich am heutigen Morgen nicht beim ersten Blick in den Spiegel festgestellt, dass meine Nase komisch ausschaut. Nicht dick und rot vom Alkohol der letzten Nacht, sondern zerkratzt. War vor dem ins Bett gehen noch nicht da! Habe ich gesehen. Gibt es kleine Wesen in meinen eigenen vier Wänden, oder bin ich jetzt zur Selbstzerstörung übergegangen? Schön mit der Nase die kompletten Wandmeter der Wohnung in der Nacht vermessen! Coole Sache, solltet ihr auch mal probieren.

Ich warte das nächste Erwachen ab! Was wird mich erwarten? Ich bin gespannt! Hoffentlich nicht nackt auf meinem Balkon!

Freitag, November 04, 2005

Such mich tanzender Architekt

Die Anfragen der letzten Tage (seit dem 22.10.)!
Zum Glück schaut es noch nicht so zweideutig wie bei anderen aus, aber auch nicht besser!

1. http://homoooeconomicus.blogspot.com 2
2. wghoch3 1
2. über musik zu schreiben ist wie zu architektur zu tanzen 1
2. peggy meinfelder spiegel 1
2. meeresschnecken 1
2. peggy meinfelder 1
2. meine ersten 100 westmark 1
2. hiddensee 1
2. jahreskalender männer akt 1
2. meeresschnecken zwitter 1

"Jahreskalender Männer Akt", hab ich darüber geschrieben? Vielleicht sollte ich doch jetzt das Blog über den Jungbäuerinnen Kalender veröffentlichen? Ähnlich gut ist "über Musik zu schreiben ist wie zu Architektur zu tanzen!" Immer diese Diplomarbeiten! Wer denkt sich nur solche Themen aus? Darf so ein Mensch lehren und unsere künftige Elite heranziehen? Ich sage NEIN. Der Zusammenhang zwischen Musik und tanzen, den verstehe ich noch, aber den Zusammenhang zwischen Architektur und schreiben, no chance! Aber wer versteht schon die Professoren!

Donnerstag, November 03, 2005

Wer zu früh kommt, der

Wie immer und bei allem habe ich meinen Kaufentscheidungsprozess eindeutig zu früh abgebrochen. Da wollte ich die Kombination von mobiler Kommunikation und einer relativ guten Digitalkamera in einem Handy vereinen und nun lese ich das. Fuck off, 8 sind doch immer besser als 2, das hat mich schon mein Mathematiklehrer in der Schule gelehrt, und ich hab es behalten. Dann hoffe ich nur, dass es nicht besser ausschaut als meins. Das Bild verrät leider nicht viel und weitere kann ich nicht finden.
Aber auch egal, in eineinhalb Jahren schaut die Welt der Markt schon wieder anders aus!

[via gizmodo]

Mittwoch, November 02, 2005

Meins II

Sattmacher

Dienstag, November 01, 2005

Frei haben oder nichts haben, das ist hier die Frage!

Warum haben alle mehr Feiertage als ich (wir) in Schleswig Holstein? Haben die vor langer Zeit etwas ausgefressen und ich muss, obwohl nur in der (hoffentlich befristeten) Wahlheimat, dafür gerade stehen? Habe ich den falschen Glauben? Haben die uns hier im Norden vergessen?

Ach egal, morgen müssen alle wieder ran!

Nachtgedanken vs. Gedanken zur Nacht

Mhh, soll ich schlafen gehen oder sollte ich es heute mal lassen? Vielleicht auch nur etwas später? Eigentlich bist du ja müde. Warum nicht?
Vor 22 Uhr, das ist einfach nicht deine Zeit, da fehlen noch einige Stunden.
Aber ich bin doch müde und sollte ich nicht?
Nein du sollst nicht!
Aber warum nicht?
Darum, frag nicht so blöd!
Aber ich frag doch nicht blöd, ich frage einfach nur!
Nein, du rufst nur aus!
Was mache ich?
Jetzt fragst du.

Ich warte einfach noch etwas!

Meins I

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Meins

Lichtmacher