Montag, Oktober 17, 2005

Helden meiner Kindheit

Am vergangenen Wochenende habe ich mich in heimatliche Gefilde begeben und wurde in meine Kindheit transferiert. Mein Vater hatte bei Umbauarbeiten an unserem alten Gewächshaus historisches Material entdeckt und präsentierte mir bei meiner Ankunft sofort seinenmeinen Schatz.Hallo Jonny! Willkommen zurück! Im nächsten Moment wollte ich mich sofort auf den Rasen fallen lassen und mit dem kleinem Indianer spielen. Wie ist es doch schön sich im kindlichen Eifer fast alles erlauben zu können und nicht doof angeklotzt zu werden. Heute wäre das was anderes: Ich gehe in den Park um die Ecke, lasse mich auf den Rasen fallen und fange an mit dem kleinen Mohikaner und seiner Feuerbüchse zu spielen. Kämpfe gegen die Besetzer aus dem fernen Land, werde getroffen und taumele getroffen um Hilfe betend umher. Spätestens nach 5 Minuten hätte ich entweder alle Alkoholiker dieser Stadt um mich, die sich mein kleines Schauspiel lallend anschauen und grölend Zugaberufe beisteuern würden (besser als kein Publikum), oder ich wäre gut verpackt in einem Wagen verschwunden. Brauchen Sie Hilfe junger Mann?Sie brauchen Hilfe junger Mann!

Ach es ist schön Kind zu sein.

2 Comments:

At 6:39 nachm., Blogger lame said...

ha, den hatte ich auch! allerdings waren meine nicht getauft. das die jungs am wounded knee so abgestunken haben, hat mich nach diesen tubaröhren von gewehren allerdings nicht mehr gewundert.

 
At 9:57 vorm., Blogger world´s end said...

hattest du denn einen ganzen stamm von indianer. neid aus meinen augen spricht! ich hatte nur den einen und der musste gegen imaginäre feinde in die schlacht ziehen.

 

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