Mittwoch, September 07, 2005

Who sows wind, storm will harvest

Die Anblicke der Sturmopfer im Fernsehen waren für mich im ersten Moment wirklich nicht so dramatisch. Da wurde frühzeitig gewarnt, evakuiert und alles gelassen gesehen. Nach mehr als einer Woche werden so langsam die Ausmaße dieser (für einige der schlimmsten, aber "nur" gemessen an den monetären Schäden, nicht an den menschlichen Verlusten) Katostrophe sichtbar. Mir geht es nicht um die Feststellung, dass das Krisenmanagement versagt hat oder an einer Kritik an Bush, der nur noch probiert sein politisches Fell zu retten, sondern allein um die Feststellung, das sich ein Herr namens Haley Barbour (Gouverneur von Mississippi) so "crazy" verhalten kann. Dieser besagte Herr spielte eine ganz große Rolle im Schauspiel "Die Ablehnung des Kyoto-Protokolls". Warum sollte man den CO2-Ausstoß beschränken und der Umweltpolitik die Pole-Position überlassen? Wichtiger ist doch für das von fossilen Brennstoffen vollgestopfte Land die Energiepolitik! Also lehnte man unter Bush, im Gegensatz zur Amtszeit von Clinton, die Einschränkung des CO2-Ausstoßes ab! Die Politführung im Märchenland Nord-Amerika ist ja auch der Ansicht, dass der Klimawandel (die Erderwärmung) natürlich nichts damit zu tun hat. Dagegen sagen Wissenschaftler dies.
Fraglich ist nur, warum gerade die unschuldigen Menschen diese Saat ernten müssen?