Freitag, September 23, 2005

Back to the Island

So, Freitag Abend, heute seit langer Zeit (Urlaub, von dem ich ja berichten werde, und Erkältung mit Fieber) wieder gelaufen und nun ein Bierchen im Kopf! Also bereit zum frischen Schreiben!

Was macht man nun auf so einer Insel wie Helgoland? Man beginnt den Ankunftstag erstmal mit der Hotelsuche, die sich aufgrund der Winzigkeit recht einfach gestaltet. Anschließend langsame Gewöhnung an das Inseltraume, was einen bestimmt noch einholen wird. Dabei kommen mir die Gedanke, wie das die Insulaner machen? Da sitzt man das ganze Jahr auf der Insel fest, jeder Tag gestaltet sich mit Ankunft der "Drogen"-Touristen gleich und letztendlich hat man nur Wasser um sich. Für unser eins ist das Inselleben für die absehbare Zeit ok, aber was machen die armen Gestalten?
Nach dem geistigen Reboot überall Wasser läuft man ganz entspannt auf dem Oberland umher. Die Insel (d.h. die größere der Beiden) teilt sich in Ober-, Unter- und Mitteland. Die Umrundung dauert leider nicht sehr lange. Nach ca. 1 Stunde ist das auch auf der to-do-list abgehackt und dann? Also nochmals die andere Richtung wählen und hoffen das der Wind von vorn einen langsamer laufen lässt, damit die Zeit...! Danach ab ins Hotel, es wird ja langsam Zeit für Essen. Also eines von den nicht günstigen Restaurants ausgesucht und erstmal die Getränkekarte angeschaut, denn diese ist zum Festlandvergleich sehr günstig. Her mit den edlen Tropfen und runter damit. Man ist ja selten hier. Danach was leckeres zum Essen bestellen und weiter in eine Bar. Dann irgendwie ins Hotel und die unruhige Nacht beginnt. Als Großstadtmensch hat man sich im Laufe der Zeit an gewisse Geräusche, wie das gröhlen von Betrunkenen zur Mitternacht, gewöhnt und die fehlen einem hier. Unruhig wacht man mit dem Traum des betäubten Einbruches auf. Aber die Minibar hilft auch über diese Schwierigkeiten hinweg.
Der nächste Tag beginnt mit einem Spazierung auf der Düne (die zweite Insel), aber dazu auch später mehr....