Donnerstag, September 29, 2005

Kurze Ankündigung

Bin heute auf eine Tagung und anschließend fahre ich übers Wochenende in den Kurzurlaub (verdient!). Am Montag bin ich wieder zurück und dann gibt es mehr! Danke für die Einträge und Besuche meines kleinen Blogs. Antworten auf Kommentare erfolgt auch Montag!

Schönen Urlaub wünsch ich mir selber!

Mittwoch, September 28, 2005

Spreewald-Banane

Wer nicht fragt, der nicht gewinnt!

Die Heimat hat, natürlich neben größeren Fehlinvestitionen und Vertuschung dieser durch Badelandschaftsgartenbau, nicht viel zu bieten, aber an diesem Grundmanifesten sollte man festhalten. Man gönnt sich ja sonst nichts!

[via law-blog]

Dick, dumm, krank und traurig


Endlich weiß es die ganze Welt, naja zumindestens Deutschland. Das KFN hat in einer neuen Studie, die man hier lesen kann, belegt, dass zuviel Fernsehen und daddeln dick, dumm, krank und traurig machen. Irgendwoher musste es ja kommen und nun haben wir die Lösung für die adipöse Gestalt unserer Gesellschaft, das Abschneiden bei der Pisa-Studie und nicht zuletzt den tollen Umgang der Kinder und jungen Erwachsenen untereinander und auch gegenüber Erwachsenen. Kommt es mir nur so vor, oder habe ich mich als junger Erwachsener auch so daneben benommen. Ja, ohne Zweifel habe ich mich daneben benommen, blamiert und auch groß gefühlt, aber auch in der gleichen Art und Weise? Schön, dass man jetzt von 13 Jährigen abgezogen und bedroht wird! Ein tolles Gefühl, voller Sicherheit! Aber wir sind Deutschland, alle samt! Denke an die Stärken in dir ...! BlaBla BlaBla! "Gib mir dein Handy du Scheißer, das kann ich und ich, JA ich bin Deutschland und du ein Scheiss! Wenn du nicht gibst Alter, dann hole ich Bruder!" Solche niveauvollen Gespräche übersehen das ganze Land! Schön haben wir es!

Fear and Loathing in Germany

Dienstag, September 27, 2005

Foto-Fetischist

Wer mal schicke Werbeaufnahmen plant, der sollten den lieben Kollegen mal fragen!

Worst Pain

Der Körper fühlt sich wie ein Earthquake an, aber man muss weiter. Die Lunge will aus deinem Körper, wie eigentlich jedes Organ in dir. Insideout! Doch du wehrst dich erfolgreich gegen diese Gebärden und fühlst dich stark. Runde um Runde saugst du die Luft in die kleinsten Kapillaren und willst, nein musst jedes Sauerstoffatom verwerten. Nur noch 50 Minuten! Ich schaffe es, ich schaffe es!

Aber was ist das? Zwei Bälle hüpfen auf dich zu. Bei der ersten Begegnung kannst du der Versuchung widerstehen und schaust weg. Bei der Zweiten konzentrierst du dich nur noch auf das Geradeausstarren und bei der Dritten kannst du nicht mehr! Dein Körper schmerzt. Warum nicht einen Blick riskieren, zu Erleichterung der Schmerzen? Da kommt sie wieder und du schaust, bist begeistert und willst nur so schnell wie möglich eine Runde weiter kommen. Mist, nur noch 10 und dann ist alles vorbei. Ein einziges Mal noch und dann ist die Gewissheit da: Frauen, bei welchen man von weitem erkennt, dass sie eine sind, sollten unbedingt Sport-BH´s tragen.

Montag, September 26, 2005

My personal Office Jungle!


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Wo die Löwen wohnen möchten...

Wissen wo der Hammer hängt!


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Für Peter, damit er gut schlafen kann!

Konklave, the last possibility

Da haben wir es nun! Nichts bewegt sich, alles steht still und das bei solchen tollen Kampagnen, aber auf ein großes K können wir uns nicht einigen. Was für eine Parodie. Ich schlage deshalb die Kanzler-Konklave vor. Sollen die, die hier rein wollen, doch alle so lange Zusammensitzen, bis weißer Rauch aufsteigt. Von mir aus auch Kanzler-Sharing! Wenn es so weiter geht, dann haben wir noch keine Regierung, bis zur nächsten Wahl. Vielleicht sollten wir auch in einem Bürgervotum darüber entscheiden oder einfach nur Neuwahlen solange ausrufen, bis es endlich für einigen reicht!

Dann lasst den Schornstein rauchen!

Deutschland macht mobil

Du bist Deutschland und wir werden dein Geld schon verbraten! Kein Problem, gibt es her und nichts wird davon übrig bleiben. Wir helfen uns selbst! Was das nun soll, schaut hier, dann noch mehr dazu hier aber das Highlight gibt es nur und das ausschließlich da.

Ich werde mir auch meinen Kopf zerbrechen, Idee ist schon vorhanden! Seit gespannt!

Sonntag, September 25, 2005

The little Island

Der nächste und vorletzte Tag auf der Insel. Erstmal wird man wach, wie verwunderlich, und hat einen doch nicht unbedeutenden Kopf. Den ganzen Tag dieses Ding rumtragen? Warum eigentlich nicht. Wer sich eine Last auflegt, der sollte sie auch tragen. Also raus aus den Betten und ab auf kleine Schiffchen, um auf die sogenannte Düne zu kommen. Vorher noch etwas festes Nahrung aufnehmen und los gehts.

Nach der Fahrt, die an den Vorabend erinnerte, steht man auf dieser Eiland. Was macht man da? Natürlich einmal rum! Auf die Plätze, fertig, LOS. Da spaziert man so um die Insel rum und hat das Gefühl total frei zu sein. Der Ruhrpottkollege konnte endlich seine Staublunge auswerfen, die Herzendame sich ihrer Leidenschaft - dem Steinesammeln - widmen und ich durfte diese tragen und den Wind um meine Nase genießen.

Fast umrundet entdeckt man Robben. Ja Robben, die am Stand liegen und in der Sonne chillen. Die aufgeregten Touristen, zu denen wir auch zählen, umsäumen die Robben und man hört von fern und nah: "Och wie süß sind die denn!". Abenteurer trauen sich bis auf wenige Meter an sie heran und schießen unglaublich tolle Fotos. Vielleicht sollte ich die ganze Mannschaft unter Vetrag nehmen. Damit lässt sich ordentlich Geld verdienen. Jeder Schuß 10 Cent!

Ruhe finden und Zeitung lesen, Peters Bestimmung. Ich hingegen auf der Suche nach ominösen Steinen. Nach langer Abwesenheit, Peter am Strand (wirkte so chillig wie eine Robbe) wiedergefunden. Bericht: "Eine Frau wollte in der Zwischenzeit Kopfball mit einem landenden Flugzeug spielen." Die Landebahn des kleinen Flughafens liegt genau mittig auf der kleinen Insel und ist nur durch eine Fußgängerampel gesichert. "Flugzeug im Landeanflug, Frau bemerkt dies nicht, Pilot wird unruhig und schwenkt aufgeregt hin und her. Frau hechtet in den Sand und überlebt. Schlagzeilen für die Bildzeitung!"

Dann mit schweren Steinen bestückt den Rückseeweg angetreten. Gut gelandet und die Shoppingseele beruhigt: Alkohol, Parfüm, Sweeties! Dann nochmal um die Insel, ein weiteres Mal noch am nächsten Tag, da sich die Abfahrt (16 Uhr) hingezogen hat, und zum Abschluss lecker Knieper (Scheren von einem Krebs) gegessen und dann den Eiweißschock genossen. Zum Ausklang alles mit viel Alkohol runtergespült und traumhaft eingeschlafen.

Helgoland ist nochmals eine Fahrt wert!

Samstag, September 24, 2005

Call me "Oktoberfest"


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So schaut das Fest im Norden aus! Beachte, nur das weiße Zelt ist das wovon ich rede! Ich frage mich, warum muss das nur sein? Importieren die Bayern jetzt auch bald die Kieler Woche oder machen am Sonntag gegen 6 Uhr einfach den Münchener-Fischmarkt auf? Oktoberfest hin, Oktoberfest her, es gehört einfach nicht in den Norden. Kopiert doch nicht alles, lasst euch was neues einfallen und dann passt das schon!

Na dann mal Prost

Power-Shopping-Tour

Gehofft und doch nicht gefunden! So begann der heute sonnige erste Herbstag für mich. Aufstehen und dann das Auto, seit ewiger Zeit (konnte es kaum noch erkennen), zur Waschanlage chauffieren. Juppi und ab unter die Dusche. Der hat sich jedenfalls gefreut!

Dann kam die Herausforderung! Kleine Flaschen, um kleine Freunden für meine Herzendame zu verpacken. Eine kleine Ölkollektion wird es werden, da ich meine Kochleidenschaft auch so umsetzen kann. Naja, als erstes, da ich ja meine Auto - trotz der Spritpreise - benutze, ab zu IKEA. Die haben doch allen Scheiß und kleine Fläschchen zum Verschließen, bestimmt! Nichts da, falsche Fährte, falsch gedacht und ausgelacht. Zur Alternative, da mobil, ab in den SuperStore. Aber auch dort Fehlanzeige. Schönes Shopping-Paradies Deutschland.

Also doch in die Stadt und in das beliebte, von der Damenquote her überragende NaNuNaNa! Schon beim Anblick der personalisierten Form des Kitsches bekomme ich Herpes. Jedenfalls fühlen sich meine Lippen so an und dazu dieser Brechreiz! Aber wenigstens haben die meine Fläschen!

Danke

Nordeutscher Indian Summer


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Wir werden sehen und ich hoffe!

Fernsehen nach 24 Uhr, nur noch die Öffentlich-Rechtlichen

Na Mahlzeit! Gerade beim RTL Nachtjournal, man sollte dies nicht schauen, Frau Claudia Roth - mir wird übel! Politiker sollten auch nach 24 Uhr denken müssen! Frau Roth sprach sich für das tolle Vorankommen, vor allem bei der Entdemoralisierung durch die Grünen aus! HÄÄ?? Die Grünen haben die Moralisierung heute geschafft? Was meint Frau Roth? Welcher Zusammenhang soll hier hergestellt werden? Doppelte Verneinungen sollten mit der Strafe der Diätentotalkürzung verboten werden.

Ich sage nur nicht Schlechte Nacht, auch Ihnen kein Herr Roth!

Freitag, September 23, 2005

Back to the Island

So, Freitag Abend, heute seit langer Zeit (Urlaub, von dem ich ja berichten werde, und Erkältung mit Fieber) wieder gelaufen und nun ein Bierchen im Kopf! Also bereit zum frischen Schreiben!

Was macht man nun auf so einer Insel wie Helgoland? Man beginnt den Ankunftstag erstmal mit der Hotelsuche, die sich aufgrund der Winzigkeit recht einfach gestaltet. Anschließend langsame Gewöhnung an das Inseltraume, was einen bestimmt noch einholen wird. Dabei kommen mir die Gedanke, wie das die Insulaner machen? Da sitzt man das ganze Jahr auf der Insel fest, jeder Tag gestaltet sich mit Ankunft der "Drogen"-Touristen gleich und letztendlich hat man nur Wasser um sich. Für unser eins ist das Inselleben für die absehbare Zeit ok, aber was machen die armen Gestalten?
Nach dem geistigen Reboot überall Wasser läuft man ganz entspannt auf dem Oberland umher. Die Insel (d.h. die größere der Beiden) teilt sich in Ober-, Unter- und Mitteland. Die Umrundung dauert leider nicht sehr lange. Nach ca. 1 Stunde ist das auch auf der to-do-list abgehackt und dann? Also nochmals die andere Richtung wählen und hoffen das der Wind von vorn einen langsamer laufen lässt, damit die Zeit...! Danach ab ins Hotel, es wird ja langsam Zeit für Essen. Also eines von den nicht günstigen Restaurants ausgesucht und erstmal die Getränkekarte angeschaut, denn diese ist zum Festlandvergleich sehr günstig. Her mit den edlen Tropfen und runter damit. Man ist ja selten hier. Danach was leckeres zum Essen bestellen und weiter in eine Bar. Dann irgendwie ins Hotel und die unruhige Nacht beginnt. Als Großstadtmensch hat man sich im Laufe der Zeit an gewisse Geräusche, wie das gröhlen von Betrunkenen zur Mitternacht, gewöhnt und die fehlen einem hier. Unruhig wacht man mit dem Traum des betäubten Einbruches auf. Aber die Minibar hilft auch über diese Schwierigkeiten hinweg.
Der nächste Tag beginnt mit einem Spazierung auf der Düne (die zweite Insel), aber dazu auch später mehr....

Dienstag, September 20, 2005

Hergestellt in einem Betrieb, in dem auch Ei verwendet wird

Was soll das? Sind wir den alle schon Veganer?



Bald ist es dann soweit:
Enthält Produkte, die ein Tier gestreift haben könnten und zu 100% ein Tier durchlaufen haben! Mahlzeit ihr Lieben.

Im Auge der Geschichte



Am Donnerstag der vergangenen Woche starteten wir. Der Weg war kurz kalkuliert und von vielen gleichgesinnten Fahrern bestückt. Es ging also langsam voran und der Zeitpunkt des Ablegens kam näher. Mit vielen Punkten im Gepäck (wenn SIE mich denn erwischt hätten) wurde der Zeitplan dann doch eingehalten. Ab aufs Schiff und los auf Deutschlands einzige Hochseeinsel Helgoland. Ja, ich habe eine Kaffeefahrt gemacht. Naja, nicht ganz, denn ich habe dort ein schönes Wochenende verlebt. Die anderen auf dem Schiff wollten einfach nur ihre Drogenvorräte auffrischen. Was man eben dort kaufen kann: Alkohol, Zigaretten und Nutten. Und das alles STEUERFREI! Man kann sich denken wie die Begleitung auf dem Schiff ausgesehen hat. Zum Glück hatten wir enormen Seegang, so das viele sich ihr Frückstück kleinlichtsgenau nochmals angeschaut haben. Aus diesen und vielen anderen Gründen sitzt man besser draußen an Deck. Wir leider auf der falschen Seite. Eine junge Dame mit jungem Begleiter wollte die Fische füttern, dachte wohl nicht an den Fahrtwind, was wir auch nicht vor unserer Platzwahl gemacht hatten, und kotzte uns einfach an. Ein Spritzer hier, einer dort und der größte dem Peter auf die Stirn. Hach wie schön kann eine Seefahrt sein.
Nach dem spannenden Ausbooten (das erlebt man nur da), wobei einem alten Herren, der sich die gesamte Nachrungsaufnahmebemühungen der vergangenen Woche nochmals anschaute - bestimmt interessante Sachen dabei, vermute ich -, hatten wir den größeren der beiden Fliegen-kot-endprodukte erreicht. Wunderschön!
Ja was macht man jetzt den lieben langen Tag? Davon später mehr.....

banjo meets kentaro



Ich bin von musikalischen Highlights jeder Fasson begeistert, solange sie mir die Möglichkeit bieten mich zu inspirieren. Was ich auf aurgasm entdeckt habe, das bringt mein Herz zum hüpfen - jedenfalls in bestimmten Segmenten. Da spielen ein gewisser DJ Kentaro und ein Banjospieler zusammen. Dj + Trommeln kennt man ja, aber dies! Unglaublich, aber schaut einfach selbst!

NICHT ZUM DAUERKONSUM GEEIGNET

Montag, September 19, 2005

Autarke Lebensform

Endlich ist es soweit und man kann auch da irgendwo dem Hochgenuss frönen. Schön des es sowas gibt!

Mittwoch, September 14, 2005

push the button

Voller Eckel wende ich mich ab. Wieder und wieder tun sie es vor meinen Augen und schauen dabei noch tief in die meinen. Heute, an diesem wunderschönen Morgen, war es besonders schlimm. Locker und entspannt machte ich mich in Richtung der Stätte des Schaffens auf. Bereits das Verlassen der Haustür offenbarte keinen guten Tag. Blicke trafen mich durch den Schutz einer Sonnenbrille, die ich nicht erwidern konnte. Ich hatte meine leider, aber bestimmt durch das trübe Wetter, nicht auf. Langsam verzock mein Gegenüber, ein 35 jähriger Geschäftstyp, seinen Mund zu einem breiten Grinsen und dann, dann passierte es. Seine Hand fährt lässig aus der Hosentasche in Hüfthöhe. Im gleichem Moment in dem seine Augen durch die Sonnenbrille aufblitzen, blitzen die Blinker seines Wagens auf. Oh Wahrhaftiger, er hat sein Auto abgeschlossen. Er hat es gewagt und fühlte dabei die ganze Lust am eigenen Sein am Schlüssel seines Wagens. -> Toller Typ!
Und das war nur der Anfang des Weges zur Arbeit. Am heutigen Tage haben mich 5 Paar Augen (mit oder ohne Sonnenbrille) angeblitzt. Eigentlich passt dieses Verhalten eher zu Männern, aber auch Frauen wurden davon gefesselt. Sie drücken genau den "BUTTON", wenn ihr Wagen, sie und der "Gegener" (in diesem Fall ich) eine gemeinsame Linie bilden. Warum, keine Ahnung! So werde ich mir aber auch noch darüber Gedanken machen müssen.

Ich kann mir nicht helfen, aber ein neues Virus greift um sich. Nicht das man seinen Wagen, trotz einer Fernbedienung, mit einem normalen Blick ab-/aufschließen könnte..., nein, da muss die eigene Sexualität angespriesen werden und wächt proportional zur Anzahl des Aufflackerns der Lichter bzw. überproportional mit dem Piepsen beim locking. Götterdämmerung am Schlüsselbund/-band.

Dienstag, September 13, 2005

"Ihr immer mit eurem Sex!"...

... so heißt der aktuelle Text von Michael Berger, wer immer das von denen sein mag! Sucht euch einfach einen aus, aber bitte erst nachdem ihr seinen Beitrag gelesen habt. Meine Frage: Sind die noch normal oder bin ich/sind wir es?

Montag, September 12, 2005

Mädchen und Bier? Bier und Mädchen?

Jeder sollte sein Karla trinken! Wer künftig sein schickes neues hip´es Bier kaufen will, der muss nicht nur am Tag sondern auch in der Nacht in die Apotheke! Ja, es gibt jetzt Bier in der Apotheke und nur in der Apotheke! KARLA heißt das neue(für mich Frauen-) Bier der Karlsberg-Brauerei. Das Zeug soll nur über die Apotheke vertrieben werden, da es ja soooooooooo gesund ist! Wie toll, vielleicht verschreibt mein Hausarzt mir bald diesen heilenden Hopfensaft. Aber so wild bin ich nun auch nicht auf das Zeug, da es mit 1% eine wirkliche Spaßbremse ist (Wenn ich ein Bier trinken, dann bitte mit Spass!). Nicht gerade viel Schwuppes, soll ja auch die Gesundheit und das Wohlgefühl steigern! Uhlala, da lobe ich mir ein schweres Weizen, dass Körper und Geist kurzzeitig in liebevolle Harmonie versetzt.
Der Name Karla ist aber trotzdem geklaut und klingt noch mehr nach Frauen-Bier. Bananen aus Mexiko haben schon seit langem mit dem tollen Namen geworben!

Na dann mal Prost!

Sonntag, September 11, 2005

Der Mann mit dem Bohrhammer oder wie man Nachbarschaftsliebe zelebriert!

"Sie hört Musik nur wenn sie laut ist ...", das würde auch auf mich, wenn ich denn eine sie wäre, zutreffen. Da ich (glücklicherweise) das bin was ich bin, ein Mann, hört er Musik nur wenn sie laut ist. Ich kann mir vorstellen, dass die Nachbarschaft nicht begeistert ist, aber ich akzeptiere ja auch deren Eskapaden. Da wohnst beispielweise eine gutaussehende Dame unter mir, die es sich zum Ziel gesetzt hat, den lautesten Sex der Stadt zu erproben (Er hört Musik nur wenn Sie laut ist...). Nicht nur das sie so laut stöhnt um mich aus dem Schlaf (und ich schlafe wirklich tief) zu reißen, nein sie spornt die Herren, die auf, unter oder neben ihr liegen, zu gleichem an. Zu meinem Glück sind nicht alle so ausdauernd und dann hat das alles schnell wieder ein Ende und ich kann nach der Animation wieder gut schlafen. Ich beschwere mich darüber nicht, auch wenn es öfters um 2 oder 3 Uhr in der Nacht dazu kommt. Sie erträgt dafür meine Leidenschaft zur Musik! Dann gibt es, wie die Nachbarin neben mir, Menschen, die wohnen eigentlich nicht in diesem Haus. Ich habe sie, obwohl ich seit fast 1,5 Jahren da wohne, nur 3 mal gesehen. Sie scheint ein Schatten zu sein oder arbeitet zu ungewöhnlichen Zeiten. Aber ich lebe doch auch zu ungewöhnlichen Zeiten. Jedenfalls sind mir das die liebsten Nachbarn, die eigentlich nicht existieren. Zu guter Letzt der Horror meines Mietlebens. Über mir, stellt eine schlechte strategische Ausgangssituation dar, wohnt der man der die Puppen tanzen lässt. Im musikalischen Sinne mache ich dies, aber er scheint dazu das Tanzbein zu schwingen. Jedenfalls dachte ich dies am Anfang. Als ich eines Tages die Musikrichtung und -geschwindigkeit häufig wechselte kam die Einsicht. Er ist nicht von deiner Musik begegeistert und tanzt, sondern das ist seine Art der Beschwerde. Ich machte die Musik natürlich leiser, aber das Klopfen blieb. Da es sich um einen gewöhnlichen Nachmittag eines Samstags handelte, wollte ich meine Neugier nicht zügeln und statte ihm einen Besuch ab. Klingel gedrückt, dann schleichen hinter der Tür wahrgenommen und weiter NICHTS. Was macht man in einer solchen Situation? Nachgeben und gehen kommt nicht in Frage, da es mit einer verlorenen Schlacht gleichzusetzen ist. Also nochmal klingeln und rufen "Hallo, ich weiß das sie da sind!". Die Bewegungen hinter der Tür wurden panischer und ich zog meine letzte Waffe und klopfe an die Tür. Sofort sprang diese auf und ein Mann öfnete. Ich fragte warum er denn so einen wilden Tanz hier oben aufführt? Keine Antwort! Gefällt ihnen meine Musik nicht oder ist sie ihnen einfach zu laut? Das war der auslösende Part und er "mmhhh ... ggrrrlll, .... immer bumm bumm!!!". WAS? Ich habe keine Wort verstanden nur "machen immer bumm bumm". Jetzt lockst du ihn aus der Reserve! "Ach ihnen ist die Musik zu laut und ich habe immer gedacht die gefällt ihnen und sie tanzen nur. Wollte für sie schon eine CD zusammenstellen mit "The best of Musik-zwischen-den-Stockwercken". Aber warum sind sie denn nicht zu mir gekommen und haben das gesagt?" Immer noch keine Antwort. Ich entschloss mich nicht mehr so doof da rum zu stehen und sagte ihn, wenn die Musik nochmals zu laut sein sollte, dann kommen sie runter und sagen es mir! Habe ich ihn so eingeschüchtert, weil ich so voller Unmut vor seiner Tür stand, oder weil ich so hartnäckig geklopf habe?
Seit diesem Tag habe ich "Ruhe". Der Typ mag entweder meine Musik nicht mehr oder sie ist ihm nicht mehr zu laut. Aber er grüsst auch noch freundlich!

Freitag, September 09, 2005

coffee bean blues

Essen besitzt eine physiologische und auch psychologische Notwendigkeit, man sollte es allerdings nicht übertreiben! Aber das ist eine ganz andere Geschichte. Persönlich liebe ich die Zeit des lunch und ziehe aus diesem Grund fast täglich zur Nahrungsaufnahme, gegen 12 Uhr. Zwar hätte ich auch die Alternative "Kantine", vermeide ich aber aus verständlichem Grund! Hier zählt eher die Quantität des Essen anstatt der Qualität. Menschen, die täglich im Büro arbeiten und sitzen, benötigen natürlich mindestens 3.000 kcal und zwar allein zum Mittag. Das Essen sollte so schwer im Magen liegen, dass man während der nächsten Stunden ja nicht mehr aus seinem Stuhl aufstehen kann. Die Arbeitsproduktivität wird somit maximiert. Die Zeit, die der Angestellte sonst mit dem Spaziergang auf dem Flur verbringt, verfällt. Alles im "Grünen Bereich"!
Jedenfall war ich heute mit einer Kollegin zum Mittag. Das Wetter passte sich kurz vor Beginn der Nahrungsaufnahme an ursprüngliche Kieler Verhältnisse an. Es regnete, wofür Kiel bekannt ist, wie London für den Nebel. Gefühlt ist Kiel die Stadt Deutschlands mit den höchsten Niederschlagsmengen. Stimmt zwar nicht, da München & Co. höhere Werte haben, da kommt das Zeug aber als Schnee runter! Was eindeutig besser ist. Aus nassem Grund kehrten wir in ein kleines Café im Fast-Zentrum ein. Nicht böses ahnend ließen wir uns da nieder, wo Kaffee getrunken wird. Hier singt man zum Glück keine Lieder. Komisch kam mir die Situation schon vor. Erstens es war kurz vor 1 Uhr und das Kaffee war brechend voll und zweitens ein volles Kaffee in Kiel und das nicht in der Nähe der Uni? Anscheinend bin ich erst nach meinem (wirklich ausgezeichneten) Expresso darauf gekommen! Dieses "gemischte Publikum" (Zitat Dorie) kannte sich untereinander, wie Mitglieder einer Bärenfamilie. Küsschen hier und Schmuse dort, hätte mich nicht gewundert, wenn zwei schnell in den Nebenraum verschwunden wären und zur Begrüßung ertsmal ... naja ihr wisst schon. Aus allen Ecken (unvorstellbar) kamen sie und knutschen, küssten, befummelten, bestellten und tranken sie um die Wette. Nur wir beide, die Schutzsuchenden vor dem Regen, tranken unseren Kaffee und tauschten unrelevante normale Textzeilen aus. Wieder ein Kuss hier und dort und "Wo kommst du den eigentlich her?". "Ich komme von oben" was eine tolle Ortbeschreibung darstellt "und bin nass bis auf die Haut. Wenn du auch raus willst, dann wirst du auch nass". Oh man, da regnet es in strömen und diese allwissende Frau hat eine Eingebung. Wenn man rausgeht, dann wird man bestimmt nass! Unglaublich welche Kombinationsgabe.
Einige Zeit später, es regnete immer noch, schwebte eine junge Dame, die vorher hier und da geküsst hat, an unserem Tisch Richtung Tresen vorbei. Ein klatschen hinter mir und der wirre Blick meines gegenübers kündigt nichts Gutes an. Die kleine ist auf ihren Popo gefallen, och wie niedlich. Ist eigentlich eine traurige Situation und, hätte sie diese nicht kommentiert, belanglos. "Ich bin da wohl ausgerutsch"!! Ach nee, das hätte jetzt niemand gedacht. Ist die kleine doch ausgerutscht!
Glücklicherweise hörte der Regen nicht auf und wir mussten durch ihn zurück zum Ort des Schaffens. Regen hat doch eine so reinigende Wirkung.

Donnerstag, September 08, 2005

Wabbelpudding und Schmalzbrot (mit Gurken)

Das kann doch alles nicht wirklich war sein. Da hat man kaum die Spannung überstanden, dass es eine Neuwahl gibt und das heiße TV-Duell ist auch vorbei, wenn auch nichtssagend. Entscheidung getroffen? Ich jedenfalls war sicher und was musste ich nun vor wenigen Minuten lesen? Ja, die tolle und so hoch geschätzte Partei der Hirnlosen fällt nicht durch Visionen auf, sondern durch Ausfälle. Den Grund will ich hier nicht erläutern!

Natürlich gut für die großen Parteien! Nicht das sie sich das gewünscht haben, aber man stelle sich vor, die Wahl geht so aus! Ja, der betroffene Wahlkreis hat mehr als 200.000 Wahlberechtigte, ca. 1% der Stimmen, und die sollen nun eine Woche später wählen. Bei einem Remis bin ich wirklich auf den Umfang der aktiven Wählerwerbung dort gespannt. Vielleicht werden Wahlstimmen gekauft!
Also noch schnell im Wahlbezirk 160 von Dresden anmelden und für eine sichere Rente sorgen!

conquer one's weaker self

Ich bin gelaufen und habe mich wirklich nicht schlecht geschlagen. Aller Anfang war schwer, aber ich habe den Schweinehund besiegt. Schuhe an, tief durchatmen, hoffen das alles nicht so schlimm wird und auf in den Kampf. Zum Glück habe ich mir einen Tag mit trefflichen Temperaturen ausgesucht (28 Grad in Kiel, eine Seltenheit). So schwitze ich allein. Nach den ersten Minuten schmerzten die Knochen und ich hatte das Gefühl "du stirbst allein und niemand wird dich finden". Nach 20 Minuten wurde ich lockerer! Äußerlich bestimmt nicht, dafür aber beim Gefühl. Bewunderswert war, mich hat niemand in den 45 Minuten überholt und die zwei Jogger vor mir habe ich "cool" verfolgt.

Morgen auf ein neues.

iPodLove

Ich liebe meinen ja auch (DANKE lame), aber muss sowas wirklich sein? Da gibt es schon wenige Positives aus der schleswig-holsteinischen Landeshauptstadt zu berichten und dann bringt der Falkemedia-Verlag so ein tolles unbedingt benötigtes Werk heraus. Wir iPod-Nutzer haben doch alle darauf gewartet, dass jemand uns dieses "GADGET" näher bringt! VIELEN DANK FALKEMEDIA!

A letter directly for/from the devil!

MUSS MAN EINFACH LESEN! Wer dies verpasst ist selber Schuld!

Runners_Point

So, nun stehen genau solche Dinger bei mir im Flur. Die erste Hürde ist überwunden, nun folgt der tägliche Einsatz. Um realitätsnah zu bleiben, ich habe fast 4 Wochen benötigt. Jetzt sind sie da und in wenigen Zeiteinheiten sehe ich so aus. Die rote Nase vom Alkoholkonsum gibt es auf der Insel mit und das Bärtchen kommt auch schon. Vielleicht sollte ich Hormone nehmen?!? Oder auch nicht, sonst geht es mir wie ihm! Oder, um nicht den Teufel an die Wand zu malen, ergeht es mir wie diesem Freund.
Der Letzte wird der Erste sein! Stick to one's last?

Mister XYungelöst


Na toll, jetzt sterben auch noch meine letzten Helden aus. Da glaubt man sich immer in Sicherheit, denn der EDE wird es schon richten und kommt euch sowieso auf die Schliche. Nun platz die Blase meiner Naivität gegen Nepper-Schlepper-Bauernfänger und ich muss diese Beichte lesen. "In den ersten Nachkriegsjahren bestritt ich mein Leben als professioneller Dieb und Schwarzmarkthändler" sagt der Kriminellenschreck. Vielleicht hätte ich mein Leben nach der Wiedervereinigung auch so beginnen sollen und stünde jetzt ganz oben auf der Leiter. Verdenken kann man ihm, dem Ede, diesen Schritt nicht, denn auch heute steht vor dem Einstieg in ein Unternehmen das "trainee on the job". Ede war also seiner Zeit voraus und hat einfach nur für seine spätere Aufgabe eine praxisorientiere Ausbildung bei Profis gemacht. Hat ihm ja auch was genützt!
Vielleicht sollte ich auch.....

Wenn der Gasmann dreimal klingelt

Da ich selbst (un)glücklicher Betreiber einer autarken Gasanlage bin, was heißen soll, ich habe so eine blöde Etagenheizung die viel zu viel Gas frisst und sowieso nichts bringt, da einige meiner Fenster vorkriegsstandardisierte Einfachverglasung aufweisen. Um den unberechtigten Preiserhöhungen (koppelt man nun bald auch den Bananenpreis an den Preis von Stierhoden) auszuweichen, habe ich mich mal umgeschaut und bin auf tolle Alternativen gestoßen. Ausschlaggebend für meine Entscheidungsfindung war der Verzicht auf die Installation einer allzu neuen Anlage. Dazu ist meine Budgetfunktion äußert begrenzt (Als Unternehmer würde ich mir jeden Monat aufs neue Gedanken machen, wie ich nur aus einer solchen Lage herauskomme und das Einkommen meiner Angestellten sichern kann!) und ich will ja SPAREN. Dabei bin ich auf eine tolle Möglichkeit der Gasbeschaffung gestoßen! Vielleicht nicht ganz sicher, dafür aber äußerst sparsam. Dazu hält dieser Vorrat in einer chinesischen Familie für ca. 2 Wochen. D.h. ich komme auch noch alle 2 Wochen an die frische Luft, womöglich habe ich soziale Kontakte (Vorfreude!). Nur wo finde ich geeignete Abzweigungsmöglichkeiten und dazu noch so eine tolle innovative Transportmöglichkeit? Fragen über Fragen! Aber bei 15 % höheren Gaspreise muss man sich einfach darüber Gedanken machen. Vielleicht koche ich meine Essen bald im Solarofen oder ziehe mir im Winter dicke selbstgestrickte Ökosocken an! Noch nen schicken Pullover und ne passende Mütze dazu und schon lässt das ökologisch sparsame Lächeln nicht mehr lange auf sich warten! Geiz ist doch Geil, oder?

Mittwoch, September 07, 2005

Who sows wind, storm will harvest

Die Anblicke der Sturmopfer im Fernsehen waren für mich im ersten Moment wirklich nicht so dramatisch. Da wurde frühzeitig gewarnt, evakuiert und alles gelassen gesehen. Nach mehr als einer Woche werden so langsam die Ausmaße dieser (für einige der schlimmsten, aber "nur" gemessen an den monetären Schäden, nicht an den menschlichen Verlusten) Katostrophe sichtbar. Mir geht es nicht um die Feststellung, dass das Krisenmanagement versagt hat oder an einer Kritik an Bush, der nur noch probiert sein politisches Fell zu retten, sondern allein um die Feststellung, das sich ein Herr namens Haley Barbour (Gouverneur von Mississippi) so "crazy" verhalten kann. Dieser besagte Herr spielte eine ganz große Rolle im Schauspiel "Die Ablehnung des Kyoto-Protokolls". Warum sollte man den CO2-Ausstoß beschränken und der Umweltpolitik die Pole-Position überlassen? Wichtiger ist doch für das von fossilen Brennstoffen vollgestopfte Land die Energiepolitik! Also lehnte man unter Bush, im Gegensatz zur Amtszeit von Clinton, die Einschränkung des CO2-Ausstoßes ab! Die Politführung im Märchenland Nord-Amerika ist ja auch der Ansicht, dass der Klimawandel (die Erderwärmung) natürlich nichts damit zu tun hat. Dagegen sagen Wissenschaftler dies.
Fraglich ist nur, warum gerade die unschuldigen Menschen diese Saat ernten müssen?

Neues Handy neues Glück

Mein beliebter selfphone-provider, der selbst aus dem Land der Könige kommt! Damit soll nicht der Peter I. König von Selbstbräunungsgesichtscreméhausen gemeint sein, sondern das Land der bereits am Morgen fritierten leckeren Fische und Kartoffel - die sterben eines Äons an diesem Scheiß.
Da hält man in wirtschaftlich schlechten Zeiten (Nach Kanzler Schröder rede ich genau wie die Merkel die Zeit schlecht, obwohl es uns doch garnicht so schlecht geht! Pah, wer will mir das erzählen, wenn ich zwei Tage nach der Gehaltszahlung schon auf die nächste lauern muss?) an einem nicht-diskount-orientierten Anbieter fest und was darf man erleben? Vetragsauslauf -> Verlängerung + Vorfreude auf das ausgewählte Handy -> erste Handy kommt mit Softwarefehler -> Nutzer denkt sich: Scheiß, ich lade doch kein Update runter damit das Ding funktioniert -> Handy zurück -> 2 Wochen später neues Handy -> funktioniert überhaupt nicht -> weitere 2 Wochen später neues Handy wo ein paar Teile, wie Akku fehlen -> Teile kommen nach Reklamation und Zurücksendung und Wiederzusendung an -> Handy funktioniert immer noch nicht -> Nutzer will sich am liebsten die Haare rausreißen und schreibt Hersteller an und beleidigt erstmal den Telefonservice -> der legt verständlicherweise auf -> neuer Tag neuer Versuch: Anruf beim Hersteller mit gemäßigter Zunge -> Handy eingeschickt und 1 Woche später neues funktionierende Handy erhalten!

Manche Geburten dauern einfach länger und trotzdem sehen die Kinder danach nicht besser aus!

Dienstag, September 06, 2005

Umwälzung der Wirklichkeit

Es ist Montag, das Wochenende (trotz einer langen to-do-list nichts geschafft) vorbei und das TV-Duell der Hirngeganten überstanden. Ich habe es mir angeschaut und bin von beiden "Möchte-Gern-Kanlern/innen" enttäuscht und auch überrascht. Trotz meiner offenen Gesinnung zur Demokratie, haben ich mich auf eine deutliche Niederlage der Frau Kanzlerkandidatin vorbereitet. Jedoch zu meiner großen Überraschung hat sich Frau Merkel nicht besonders schlecht geschlagen. Womöglich lag es auch an der komischen Art von Herrn Bundeskanzler Schröder, der - so finde ich - keine einzige Frage mit klaren Fakten beantwortet hat. Anderes habe ich ja grundlegend nicht von Frau Merkel vermutet, aber dieses beidseitige behacke und belegen mit Vorwürfen, da wurde mir schlecht. Gelacht habe ich auch, kann aber auch vor lauter Verzweiflung über die beiden gewesen sein.
Hoffen wir das fix nach den Neuwahlen wieder Neuwahlen stattfinden. Aber dann mit einer komplett neuen Besetzung des Streitsofas. Vielleicht werden die hinteren reinen der politischen Fraktionen aktiv und unterstützen fundige Politiker.

Ein Freund hat mir heute diese Mail geschickt:

"Ich habe mir „Das Duell“ gestern größtenteils geschenkt. Und daran habe ich auch richtig getan, denn in einer Werbepause von Pro7 habe ich mal auf einen der vier(!) Kanäle gezappt. Da hat der Gerhard der Angela gerade erklärt, dass der Demographiefaktor nicht zur Riesterrente gehört. Solche Sendungen sind nicht für mich gemacht. Ich habe den Wahl-O-Mat gefragt und wurde darin bestätigt. Soweit zur Zweitstimme. Die Erststimme – tja – die ist hier im Pott ja fast unerheblich. Alles dunkelrot hier. Da habe ich mir gedacht, ich wähle mal „Die Partei“. Die haben in meinen Augen ein sehr attraktives Parteiprogramm. Als erste Infrastrukturmaßnahme wollen sie die Mauer wieder aufbauen. Das stimuliert die Bauwirtschaft und kann sinnvoll mit einem Verkehrswegeplan kombiniert werden. So kann auf der Mauer beispielsweise der Transrapid seine Runden ziehen. Ich halte das für ein sehr überzeugendes Konzept."

Samstag, September 03, 2005

Inspiration

Freitag - Wochenende - Ausschlafen - Vorfreude!

Ich beginne nun ganz verbindlich meinen kleinen Schmuse-Blog. Aufgerüttelt von der orthografischen Anmutung der musischen Sprache eines Web-kosmonauten (von mir aus auch Astronaut) habe ich mich verleiten lassen, den Strom meiner Nervenverbindungsbahnen zu visualisieren.
Heute Morgen bin ich aufgewacht (oh wie ungewöhnlich) und hatte die gestern eingerichtete Seite bei blogger.com schon wieder vergessen. Eine mir sehr typisch anhaftende Eigenschaft, die sich sehr schwer loswerden lässt. Als ich an meinem Arbeistplatz den Wiederherstellungsmodus von Opera (ich schaffe es einfach nicht dieses Programm "normal" zu beenden) öffnete, erschien diese wunderbare Seite und ich erinnerte mich an mein Versprechen heute (2.9.05) in diesen kleinen Blog zu schreiben. Ob dieser Wahnsinn sich lohnt? Wer weiß!

Jedenfalls habe ich mir das erste Thema - SPANNUNG - überlegt. Dazu dann mehr!

Donnerstag, September 01, 2005

never-ending same old stories

Die Zeit ist, war oder sollte reif sein für mich. (Ist das nun ein guter Anfang für einen Blog? Und dazu ist es das erste Mal! Uhhh) Da hat man Tag ein Tag aus des Studienlebens damit verbracht, sich seinen kleinen Kopf zu zerbrechen wie Konsumgüter an den Mann oder - in meinem Fall - eher an die Frau gebracht werden könnten, und nun: Kopf leer! Vielleicht leidet einfach nur meine Vorstellung von Konsumgütern unter paranoiden Wahnvorstellungen und ich sehe das hier als Konsumgut! Wäre ja das Beste was mir passieren könnte! Konsum meiner Worte .... mmmmmhhhh!

Sinn dieser Aktion wird es sein, kleine aber auch große Anekdoten aus meinem Leben zu schreiben, Bilder von höchst ungewöhnlichen Erlebnissen einzustellen und interessante spannende Sätze zu formulieren.

Also es geht los..... ich fange einfach morgen damit an! Heute ist die Zeit zu knapp! .........