Dienstag, Januar 10, 2006

Holter-&-Polter

Zack und weg bin ich! Das Desing der neuen Seite ist zwar unausgereift, aber die Zeit und meine Neuerlernung machen das nicht sehr leicht. Aber der Wille ist da und deshalb findet ihr weiteres vom Ende der Welt auf Nizzos World.

schluß aus vorbei und zu der sack

Schwimm Schwing dein Ding

Irgendwie kann ich mich nicht richtig entscheiden! Was soll ich nur davon halten? Natürlich positives, aber was sagt das Gewissen und die Leserschaft?

Ich muss einfach - Heute ist Dienstag und schon von meiner Mama habe ich gelernt: Samstags ist Badetag. Zugetragen hat sich alles anscheinend am Montag. - auf diesen Schwimmausflug hinweisen. [Bild geliehen bei Johnny]

Somit dürfte ich was für die weiblichen Leser und für Mister Winkels Traffic getan haben!

Posteranfragen bitte an den MC direkt!

Montag, Januar 09, 2006

Goodbye Little Tiger


Mit 27 Jahren lese ich Manfred Bofinger immer noch gern. Zwar immer ohne Begleitung in der Buchhandlung, aber mit viel Freude und einem Lächeln im Gesicht. Besonders die kleine Tigerente hat es mir angetan.

[Nachtrag]
"Janosch und Bofinger, wie passt das zusammen?"
Diese Frage dürften dem aufmerksamen Leser (ich kenne nur wenige) durch den Kopf gehen! Daher die Klarstellung: Für mich, ein Kind der DDR, ist der Bofinger der Janosch des Ostens! Da ich Bofinger immer noch gerne mag, wie oben erwähnt, aber auch den Janosch wunderbar finde, habe ich die beiden großartigen Kinderbuchautoren im Post kombiniert. Mit Absicht und vielleicht dem Willen zu verwirren! Jetzt ist hoffentlich alles klar!

Donnerstag, Januar 05, 2006

Am Flughafen in München, ähm Frankfurt, ähm Charles de Gaulle

Wo immer du auf dieser Welt bist, bitte rede niemals so einen Mist und wenn, dann gib dich als Ede aus. Die werden dir bestimmt vertrauen und dir das Mikro mit dem Pop-Schutz geben.

So schlimm ging es mir nichtmal an Neujahr und ich habe mich wirklich nicht besonders toll gefühlt!

[via Mario Sixtus]

Montag, Dezember 19, 2005

high up to the clouds

Wie beschreib man einen atemberaubenden Ausblick? Lassen wir einfach Bilder sprechen. Ja das ist er, mein erster 3.000 Meter Riese. Für mich als jemand der auf NULL Höhenmetern lebt ist das schon was janz wat GROßES. "Das geht schon! Kleinigkeit! Schaffen wir schon! Da laufe ich locker hoch und wieder runter! Spaziergang, ...", das waren meine Worte. Misses J. sah das ganz anders, was sich als die richtige Sichtweise herausstellte. Der Anfang war leicht gemacht und wir hatten noch das breite Lachen von Reinhold Messner in unseren Gesichtern. Mit der Zeit wurde das Lächeln immer verkrampfter, da meine Gesichtzüge schnell zu Erfrierungen neigen und ich dann ausschaue wie ein rasierter Yeti um sein Geschlechtsorgan. Schaut doch sehr verkrampft aus. "Aber gegen die Kälte sind wir gut gerüstet", dachte ich. Zwei Jacken für die Dame, eine für den Herren. Zwei Pullover für sie, einen für mich. "Der Berg wird mich schon warm werden lassen und schließlich sind wir auf den Canaren und so kalt kann darf es nicht werden." Der Teide ist unser!. Golden begrüßte er uns.Der Startschuss war gefallen. Leider wurden die Wege immer länger und die gefühlte Zuversicht bald oben zu sein spürte ich neben mir keuchen. Tja, wir hatten unsere Rechnung ohne den steilen Anstieg nach der nächsten Kurve gemacht. Anfänglich noch voller Kraft und die ganzen tollen bergsteigberüsteten Menschen hinter uns lassend, waren die Kräfte fix weg. Misses J. wollte zwischen sechs und neun mal umdrehen. Ich zwar auch, aber warum soll ich sie in ihrer Meinung bestärken? Schließlich wollte ich da rauf. Als ich auf sie wartete und den tollen Ausblick genießen durfte, setzten sich zwei Engländer zu mir. Ich total eingemummelt und immer noch vor Kälte fröstelnd und die beiden mit Sommernachtsabendkleidung. Der Typ sah zwar wirklich aus wie ein Yeti und seine Frau wie Miss Marple, aber ob sie deshalb die Temperaturen von 10 Grad unter Null (gefühlt lagen die Temperaturen bei 15 Grad unter Null) wegzaubern oder weg"yetie'en" konnten, blieb mir unklar. Sie waren guter Dinge und lachten laut und englisch über ihre Vergesslichkeit. "Wer geht schon so wie wir auf 3.500 Meter", sagte der Typ mindestens zehn Mal in fünf Minuten.

Weitere Fotos konnte ich nur noch mit der analogen Kamera machen, da das feine Bedienen meiner Handykamera nicht mehr möglich war. Die Eisklötze an den Fingern, ...

Alles wird besser!

Ich habe endlich meine eigene Seite. Die Probleme haben sich zum Glück auch gleich mit angemeldet. WordPress lässt sich aufgrund einer nicht aktivierten Referer-Funktion, obwohl bei Opera aktiviert, nicht steuern! Keine Ahnung woran das liegt: Router oder FireWall?

Ratschläge sind hier gern willkommen! Was heißen soll: HILFE!

Donnerstag, Dezember 15, 2005

u took to much

Seit längerem vernachlässige ich meinen kleinen WeBlog, wie die Putzfrau Reinigungsfachangestellte meinen Büropapierkorb. Ich glaube sie mag die zu erwartenden Kulturen oder mich einfach nicht!

Ich werde mich in Zukunft wieder mehr um meine persönlichen Wortfindungauswurfsstörungen bemühen und habe dazu am vorgestrigen Tag, d.h. Dienstag, Webspace eingekauft. Toll sowas jetzt zu besitzen und winterlichen Abende mit der Bastelei an der eigenen Seite zu verbringen. Lame, ich zähle auf dich, obwohl die selbst momentan etwas nachlässig mit den Restprodukten umgehst!

Ich habe in den letzten Wochen überlegt die Weltherrschaft an mich zu reißen. Wie es aber so oft im Leben ist, haben andere geeignetere Menschen den Kampf begonnen. Und das ist auch gut so! [Bild geklaut geliehen von Herrn mellenthin]

Mittwoch, Dezember 07, 2005

Geschichten aus dem Paulaner Garten der Futterküche

Im gebuchten Hotel angekommen eröffnete sich der Horror dieser Urlaubsreise. Alte verkrustete Menschen in überdosierten Mengen mit einem Mageninhaltsvolumen, das sogar Ottfried Fischer zum staunenden Zuschauer gemacht hätte. Bei der täglichen Raubtierfütterung, rohes Fleisch stand zum Glück nicht auf der Karte, futterten die maßlosen Alten alles in sich hinein, was nicht niet- und nagelfest war. Die Ausnahme bildeten nur Speisen, die nicht dem deutschen Kulturgut angehörten. Der Koch hatte sich der altehrwürdigen Nachfrage angepasst und servierte die kulinarischen Spezialitäten der spanischen Küche in minimalistischer Menge. Kommentiert wurden diese außergewöhnlichen Speise selbstverständlich auch.
"Was ich nicht kenne, das esse ich nicht!"
"Gibt es den heute keine Schnitzel, sondern nur diesen *Pieps*?"
"Die Blutwurst (davon werde ich später berichten) aus dem Supermarkt schmeckte aber besser als die hier!"
"Die Jugend, damit waren Misses J. und ich gemeint, isst aber auch alles!"

Die Hauptgespräche drehten sich um jenes was oben rein geht und, als Höhepunkt, um solches was unten raus kommt. Aus Pietät und meiner persönlichen Leidenschaft zu Lebensmitteln, werde ich diese Problematik nicht orginal zum Besten geben! Andere Probleme scheint die Mehrheit dieser Generation nicht zu haben. Hier stellt sich die Frage, ob ich wir auch mal so werden und uns Stunde über Stunde den Ausscheidungen des Tages widmen können?

Genau im Spektrum dieser Erfahrung lese ich heute von kurzweiligen Blasenentleerungsproblemen und dessen Lösungen. Generationen, die meiner in zeitlicher Weise nicht sehr entfernt sind, beginnen mit der Problematisierung. Zwar wird am vorderen Ende begonnen, aber die Wurst hat bekanntermaßen zwei! Und ich dachte "Holstenblasen" seien die am besten trainiertesten und halten auch mal eine Woche ohne Entleerung aus!

Montag, Dezember 05, 2005

Flieg mal mit Gemütlichkeit, mit Ruhe und Gemütlichkeit...

... schmeiß alle deine Sorgen über Bord.

Das waren unsere ersten Gedanken, als wir froh, mutig und vorfreudenvoll sowie total unterschlafen am Freitag um 4.30 Uhr aus dem Bett krabbelten und uns Richtung Flughafen HH aufmachten. Begleitet wurde ich von meiner Herzdame Misses J.! Unterbrochen wurde die Freude die Kälte endlich das erste Mal im Winter zu verlassen durch die erste größere Schneeanhäufung im Norden der Republik. Schweiß sammelte sich nicht nur auf Herrn A.'s Stirn, der im übrigen als Fahrer fungierte, sondern auch auf der meinen. Die Abflugzeit kam näher und die gefühlte Entfernung zum Flughafen wurde minutlich größer. Glücklicherweise waren genug Streufahrzeuge auf der anderen Spur nach Kiel unterwegs. So konnten die anderen wenigstens sicher und schnell ihre Fahrt fortsetzen.

Wir sind dann noch pünktlich angekommen und wurden ausabgesetzt. Mein erster Blick an die Departure-Anzeige lies nichts gutes erahnen. Nichts, rein garnichts, was auch nur bedingt auf unseren Flughafen Teneriffa hinweisen konnte. Alle Verfluchungen dieser Welt tanzten Samba in meinem Kopf, währendessen Misses J. die Information befragte und diese ihr Vergessen der Anzeigenschaltung des Fluges mitteilen mussten.

Der Flug verlief ruhig und entspannend. Essen war wie immer in der Schweineklasse schlecht. Zum Glück hatte unserer Vorplatzbesitzer etwas Schokolade für uns dagelassen. Sogar die legendäre dreieckige Schweizer Schokolade mit Honig, Mandeln und Nougat. Zum Nachteil von Misses J. hatte der ehrenwürdige Spender die Schoki auf ihrem Sitz platziert.Misses J. stellte erst über den Wolken das Vorhandensein von schokoladenhaltiger Luft fest. Nach näheren Untersuchungen hatten sich schweizer Erinnerungen in Shirt, Pullover und Hose verfestigt. Schön das ich ihr zur Mitnahme von wenig Klamotten geraten hatte. Sie hat nicht auf mich gehört! Mein Glück!

Der Rest war normales Fluggeschehen im Billigferienflieger. Die klatschen über die tolle Landung des Piloten und ich motzte darüber. Machen die das auch beim Taxifahrer, beim DB-Zugführer, aber der kommt ja sowieso immer zu spät, und beim Busfahrer?

Der Urlaub Die Erholung kann kommen!

back to life, back to reality

Erholt [Wurde am Samstag durch eine Weihnachtsshoppingtour leider vernichtet!] und zurück aus dem Urlaub.

Erlebt habe ich viel, was ich hier in den nächsten Tagen in Bildern und Texten schildern werde:

- Flieg mal mit Gemütlichkeit
- Do you like Blutwurst? Geschichten aus dem Dino Supermarkt
- Probiers mal mit Höhenluft
- Blowing with the wind
- Dunkelheit
- ...


Das sind die ersten Geschichten die mir spontan einfallen. Ich staune immer was ich so alles für Eindrücke mitnehme. Sind ja auch umsonst und kosten nichts!

Jetzt will aber der Schreibtsich abgearbeitet werden! Was für ein Leben? Man räumt das Ding vor dem Urlaub leer und nach einer Woche hat nicht mal mehr die Kaffeetasse platz!

Dienstag, November 22, 2005

Werbe-mana-mana

Ich gebe hier und jetzt öffentlich zu: Ich schaue gerne Werbung!
Damit stehe ich wohl allein im Raum, da schlechte Werbung, die mich eher zu Wegsehen inspiriert, den Markt überschwemmt und die Sahnestücken immer seltener zu finden sind. Meist werden sie gesendet, wenn ich den Fernseher voller Frust gedemütigt habe und die Fernbedienung blutend in der Ecke des Wohnzimmers wimmert!

Bei den Kaufanpreisungen von Bravia (it's a Sony) schaute ich vermutlich voller Begeisterung mit offenem Mund in die tiefen des Mainstream-a-Nizer. Dazu kitzelt die wunderbare Musik an meiner Gänsehaut (Und das bei Werbung!). Kann mir jemand den Spot in seinem 50 qm großem Heimkino vorspielen? Ich bringe auch Chips und Bier Holsten mit. Änderungen vorbehalten!

[via Fabu]

Zucker für die Seele

Die leichte Mittagskost liegt unten links schwer im Magen. Eigentlich habe ich mir die jetzige Situation ganz anders vorgestellt. Nach einem Liter Kaffee und zu vielen Stücken Zucker in diesem, sollte die Schaffenskraft ihr Maximum anstreben.
Weit gefehlt du Hiwi eines Ernährungsprofis!
Die erste Welle der feindlichen Angriffe überrollte mich beim jagen und sammeln. Rechts und links des Weges warteten die Feinde, bereit zum Angriff. Ich spürte sie und konnte ihnen dann einfach nicht widerstehen. Ja ich nehme den Kuchen und geben sie mir noch einen Punschgipfel auf die Hand, zum sofort - sie wissen schon! Draußen ist ja so kalt und da will man von innen wenigstens was warmes spüren, auch wenn es nur Zuckerverbrennungswärme ist. "Ja aber Sie können sich das auch leisten, Mr. T", sagte die Verkäuferin zu mir. Spätenstens jetzt hätte ich feststellen müssen, hier stimmt was nicht. Woher weis die Schnäpfe einer Verkäuferin das ich mir den Gipfel leisten kann und dazu noch meinen Namen? "Heute haben wir auch noch die zuckersüßen Fettschnecken im Angebot, die sind gegen die schlanke Linie und Sie Mr. T, ja Sie können sich das doch heute auch noch ...!", betonte Sie zum Zweiten. Ich in meinem jugendlichen Leichtsinn sagte ja, lege die Kohle auf den Tisch und dampfte mit gutem Gewissen etwas gekauft zu haben Richtung Ruheraum.
Der Feind schläft mit?
Rein ins Büro und schön die Beute vor einem ausbreiten. Ich fühlte mich wie ein Jäger, der stolz seine Beute den anderen Jägern präsentiert! "Bäh ich hab den Längsten ihr Schluffen Größten geschossen ihr Jägerchen.", raunte der auf der Linken Schulter.
Der Blick auf die Uhr kürzte diesen Ausflug ab. Aufessen und dann musst du doch einen Kollegen auf einer äußerst wichtigen Sitzung vertreten. Geht um Sicherheit - bestimmt die Innere Sicherheit! Also alles rein in den kleinen schmächtigen Körper und zur Freude des Epitels im Magen und Darm noch ein bis acht Tassen Kaffee drauf. Nach den ganzen Schlemmereien muss man sich ja wach halten. Runter zur Sitzung für Sicherheit. Spätestens jetzt sollte ich aufhören. Es war langweilig und öde und einschläffff..... gähn! "Müssen die Azubis eine Schutzbrille im Labor tragen? Was passiert, wenn sie es nicht tun? Kann ich haftbar gemacht werden? Wir müssen Schlösser hier und da austauschen!", so klang es durch die leeren Räume meines Kopfes. Zum Glück hatte ich mir den Magen so voll geschlagen, dass ich im Zuckerrausch nicht nur weg war, sondern in eine Art Delirium gebeten wurde.

Und jetzt, wo ich noch etwas arbeiten müsste, da will der Zustand nicht aufhören! Ich geh mal schauen ob es noch Kaffee gibt, vielleicht bekomme ich im Koffein-Schock mehr auf die Reihe!

Klar Schiff machen

Die Alten jammern über ihre Krankheiten und wie schlimm es doch bei diesem Wetter mit der Fühligkeit ist!
Andere ändern zur Vertreibung der Winterdepression, was meine freie Interpretation ist, ihre heimische Umgebung und machen das wirklich sehr schick. Basteln dazu an anderen innovativen PodCast-Lösungen. Der Winter hat wirklich viel zu bieten. Winter ist es ja noch nicht, aber die Nächte vor dem Computer werden länger. Die Jungen Wilden suchen nach neuen Hobbys und wenden sich aus fiskalpolitischen Aspekten von der guten alten Schallplatte ab. Wie sollte man sie nur belehren? Vielleicht sollte der Herr Papa ihm einfach den Arsch versohlen, damit der Junge zu Vernunft kommt. Ich weiß auch nicht, leider!

Bei mir gehts jetzt an das Aufräumen meines wirklich sehr chaotischen Schreibtisches! Mangelnde Ordnung in den letzten 2 Wochen haben deutliche Spuren hinterlassen. Der Mittwoch und Donnerstag werde ich fast ausschließlich dieser puzzligen Arbeit widmen. Einen Zusammenhang könnte ich auch zu meinen eigenen vier Wänden herstellen. Mangelnde Sorgfaltspflicht lassen mich nach jedem Arbeitstag erschrecken.
Hier lebt wirklich ein Mensch?
Ja hier wohnst sogar du!

Aber das werde ich auch überstehen, denn es lebt sich immer besser in einer sauberen Wohnung nach der Ankunft aus dem Urlaub. Am Freitag gehts erstmal los! Teneriffa wartet entdeckt zu werden. Ich warte auf etwas Wärme von außen und etwas Sonne, um die leeren Reserven zu füllen. Nicht zu vergessen, der höchste Berg der Insel - der Teide (3.715 m) - will von mir bestiegen werden. Auf 3.715 m geht es leider nicht, da wollen die mich nicht rauflassen (x -200 m). Hat mir die Dame im Reisebüro jedenfalls erzählt. Verständlich bei meiner Person! Ich würde mich selbst nichtmal ins Land, geschweige denn auf die Insel lassen.

Das nur als Ankündigung!